Emissionshandel bedroht Münchner Drehkreuz

Laut einem Artikel im Freisinger Tagblatt am 30. September 2008 schreibt die Lufthansa in ihrem „Politikbrief“, dass durch die bevorstehenden Emissionshandel „massive Einbüßen“ am Drehkreuz München befürchtet werden. Große Drehkreuze wie München und Frankfurt leben vom interkontinentalen Umsteigeverkehr. Es wird erwartet das Reisenden massiv auf die Golfstaten umgelenkt werden, wo Tickets nicht mit diesen Extraausgaben belastet sind.

Dieser Faktor wurde in der Prognose für das Planfeststellungsverfahren gar nicht berücksichtigt, ebensowenig wie der dreifach gestiegene Ölpreis. MdL Christian Magerl (Grüne) hat jetzt ein neues Argument. Landrat Michael Schweiger hat Ministerpräsident Günther Beckstein die Lufthansa-Prognose zukommen lassen.

Fluglärmmessung in Thalham

Ab dem 28.04.2008 fanden in Thalham, für einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen, offizielle Fluglärmmessungen statt, um Erkenntnisse über die Fluglärmbelästigung zu gewinnen. Die Messstelle war am Ende der Waldstraße aufgebaut, also weit weg von der B301 und andere Straßen.

Das Ergebnis, wie erwartet, ist dass es keine übermäßige Lärmpegel gibt und die Lärmsituation völlig im grünen Bereich liegt.

Unabhängig davon sind wir beeinträchtigt durch die Frequenz der Abflüge. Diese summiert machen ganz schön viel Lärm, fast wie ein Dauerpegel.

Ich habe schon mehrfach mit der DFS gesprochen aber eine Änderung der Route bzw. Streuung der Abflugrouten wollte die DFS nicht diskutieren. Es würde schon reichen wenn die Route reserviert für Propellerflugzeuge auch von den Jets benutzt werden wird. Diese Abflugroute geht ca. 3KM östlich an Thalham vorbei.

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