Freising lädt ganz München am 15. Juli ein

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (FSM) hatte es noch am Abend des 17. Juni verkündet: Man werde als Dankeschön die Bürger der Landeshauptstadt nach Freising einladen. In der Zwischenzeit ist das Projekt schon gediehen. Im Hauptausschuss am Montagabend gab der OB den Termin und den Stand der Planungen bekannt: Das Altstadtfest am Samstag, 14. Juli, wird (nach dem Rock-Open Air am Abend zuvor auf dem Marienplatz) um einen Tag verlängert.

Quelle: merkur-online.de

FMG gibt enttäuschende Mai-Zahlen erst nach Bürgerentscheid bekannt

Gestern hat die FMG die Monatszahlen für den Mai bekanntgegeben. Es ist jetzt auch klar, warum die Zahlen nicht wie üblich um den 14. eines Monats veröffentlicht wurden. Denn am 17. Juni stimmten die MünchnerInnen über die 3. Startbahn ab, und lehnten diese ab.

In Mai sind die Anzahl Passagiere fast auf dem Niveau von Mai 2011 zurückgefallen (mageres Plus von 0,8%). Dies ist verwunderlich, stellt die FMG doch bisher immer klar welche tolle Passagierrekorde sie erreicht.

Der Trend ist aber schon seit März rückläufig und nähert sich immer weiter das Niveau von 2011 an.

Die Anzahl der Flugbewegungen ging gegenüber Mai 2011 sogar mit dramatische -4,1% zurück.

Begeisterung über Abwahl der dritten Startbahn am 17. Juni

Wir Menschen in der Flughafenregion sind voller Begeisterung und Freude über dieses triumphale Ergebnis.
Die Solidarität der Münchnerinnen und Münchner endet nicht an der Stadtgrenze. Die Bevölkerung in München lässt es nicht kalt, wenn wir Flughafenanwohner unter Lärm und Abgasen leiden.

Für diese Solidarität und das tatkräftige Mitwirken an diesem Erfolg dankt das Aktionsbündnis AufgeMUCkt im Namen aller Betroffenen ganz herzlich.

Es geht ein klares Signal von diesem Ergebnis aus, das weit über den Großraum München zu hören ist.  „Höher, schneller, weiter“ war gestern. Heute ist: „besser, gerechter, nachhaltiger“. Das Ergebnis wird allen Mut machen, die gegen größenwahnsinnige und Umwelt zerstörende Projekte kämpfen und sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Darüber hinaus ist das eine große politische Niederlage für die informelle große Koalition.

Die Bürgerinnen und Bürger in München haben deutliche Botschaften gesetzt:
Sie setzen auf eine Infrastruktur, die ökologisch nachhaltig ist. Den weiteren Ausbau des Flugverkehrs zählen sie zurecht nicht dazu.
Die Position „Wachstum um jeden Preis“ hat keine Mehrheit. Stattdessen sollen Lebensqualität, Gesundheit und die Recht der kommenden Generationen stärker als bislang berücksichtigt werden.

Die Gewinner dieses Entscheids sind die Menschen im Großraum München, deren Lebensqualität nicht durch noch mehr sinnlose Belastungen verschlechtert wird. Die Verlierer sind die Bayerische Staatsregierung, die FMG, und vor allem Christian Ude.

Als Dank wird für die Münchner eine große Party in Freising stattfinden. Termin wird noch bekanntgegeben.

Einladung Fachgespräch am 12. Juni im Bayerischen Landtag

Basierend auf einer Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen des Flughafen-Ausbaus durch Ernst Basler + Partner AG wurde der Bau für eine dritte Start- und Landebahn genehmigt. Dabei fehlt eine Kosten-Nutzen-Analyse, bei der die Vorteile gegen die direkten, indirekten und externen Kosten abgewogen werden. In der Studie “The economics of the expansion of Munich Airport“ werden die sozio-ökonomischen Auswirkungen des Ausbaus des Flughafens München analysiert. Einen ersten Zwischenbericht können wir Ihnen in diesem Fachgespräch vorstellen.

Vorgestellt wird der Zwischenbericht von Jasper Faber, CE Delft.

CE Delft hat langjährige Erfahrungen bei der Untersuchung ökologischer und ökonomischer Auswirkungen des Luftverkehrs und der Flughäfen. Das Unternehmen hat die Europäische Kommission, GD Umwelt, bei der Einbeziehung des Luftverkehrs in das EU-Emissionshandels-system beraten.

CE Delft erstellte zu dem geplanten Ausbau in Heathrow eine Folgenabschätzung (The economics of Heathrow expansion, 2008), die maßgeblich mit dazu beitrug, dass die dort geplante dritte Startbahn nicht gebaut wurde.

Ebenso erstellte CE Delft eine soziale Kosten-Nutzen-Analyse eines Nachtflugverbots am Flughafen Heathrow (Ban on night flights at Heathrow Airport: A quick scan Social Cost Benefit Analysis, 2010).

Termin: 12. Juni, 13:00

Tagungsort:
Sitzungssaal 4
Bayerischer Landtag
Maximilianeum, München

Anmeldung (unbedingt erforderlich): bis zum 11. Juni 2012 unter christian.magerl@gruene-fraktion-bayern.de

Aktion „Meine Münchner Stimme“ gestartet

Münchner können den Flughafen-Anwohnern eine Stimme verleihen.

Am 17. Juni entscheiden die Münchner Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft der geplanten dritten Startbahn beim Flughafen im Erdinger Moos. Sie haben es in der Hand, den Bau zu stoppen. Möglich wird dies durch die Tatsache, dass die Stadt München Gesellschafterin der Flughafen-Gesellschaft FMG ist und der Bau von allen Gesellschaftern abgesegnet werden muss.

Aus rechtlichen Gründen können die direkten Anwohner des Flughafens in den angrenzenden Landkreisen nicht mitstimmen, obwohl sie besonders unter dem Fluglärm leiden. Um dieses Manko zu beheben und den Anwohnern vor Ort auch in München eine Stimme zu verleihen, wurde vom Bündnis AufgeMUCkt die Aktion „Meine Münchner Stimme“ gestartet. Menschen, die Umland des Flughafens leben, suchen auf der Website www.meine-münchner-stimme.de nach stimmberechtigten Münchnern, die am 17. Juni gegen die dritte Startbahn stimmen. Mit Postkarten, die an Bekannte, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen geschickt werden, wird die Aktion beworben. Ziel ist es, durch den persönlichen Kontakt den Münchnerinnen und Münchnern die Folgen einer dritten Startbahn für die Anwohner nahe zu bringen und sie um ihre Solidarität zu bitten.

B5 aktuell – Der Funkstreifzug – David gegen Goliath, der Kampf um die 3. Startbahn

Der Funkstreifzug, die „kritische Sendung zum Wochenende“, kennt kein Tabu. Die „Macher“ recherchieren Woche für Woche gesellschaftliche Vorgänge, die im Argen liegen. Sie decken Missstände auf, beleuchten Hintergründe, üben konstruktive Kritik, regen Verantwortliche zum Nachdenken an. Der BR unterstreicht mit der seit 1965 existierenden Sendung, wie wichtig ihm investigativer Journalismus ist.

Diesmal die Sendung „David gegen Goliath“ – Der Kampf um die 3. Startbahn.

Als Podcast auch zum Downloaden.

Quelle: B5 Aktuell

Lufthansa Manager entlarvt Flughafen-Chef Kerkloh

Von der Piratenpartei-Landesverband Bayern:

Der Lufthansa Manager Thomas Klühr hat im Ausschuss Verkehrspolitik des Wirtschaftsbeirates Bayern die Gründe dargelegt, warum die Lufthansa an der dritten Startbahn interessiert ist. Von Vorteilen für München war keine Rede.

Der  Lufthansa Manager führte aus, dass die Lufthansa zur besseren Auslastung ihrer Fernstreckenverbindungen München verstärkt als Umstiegsflughafen nutzen wolle. Hierfür sei die 3. Startbahn erforderlich.

«Das bedeutet ganz klar, dass das bislang als Ausbaugrund genannte Wachstumspotenzial aufgrund der lokalen bis regionalen Bedürfnisse nicht einmal innerhalb der strategischen Unternehmensplanung der Lufthansa eine Grundlage hat”,  so Volker Kunze, Kreisvorsitzender der Piratenpartei in Freising und Sprecher der FG Bauen und Verkehr:

Mit dieser Argumentation wurde sogar der Flughafen-München-Chef Michael Kerkloh entlarvt. Dieser hat die 3. Startbahn stets mit dem Argument eines gesteigerten Bedarfs im Großraum München begründet.

Quelle: Piraten-Partei

FSM bildet Ausschuss für den Abwehrkampf gegen die dritte Startbahn

Die Aufbruchstimmung ist bei der FSM nach dem Wahlsieg von Tobias Eschenbacher ungebrochen. Jetzt wird man einen fünften Ausschuss bilden, der sich mit dem Kampf gegen die dritte Startbahn beschäftigen soll.

Rund 40 000 Euro hat die Freisinger Mitte (FSM) der ganze OB-Wahlkampf gekostet. Gut angelegtes Geld, immerhin trug man mit Tobias Eschenbacher am 25. März den Sieg davon. Es war also kein Wunder, dass am Dienstag bei der ersten Mitgliederversammlung der FSM nach der Wahl weiterhin Aufbruchstimmung unter den jetzt bereits 161 Mitgliedern herrschte. Und vor allem: Der Verein wird einen fünften Ausschuss bilden, der sich mit dem Kampf gegen die dritte Startbahn beschäftigen soll. Da könne die FSM ihre „Kampagnenfähigkeit“ abermals unter Beweis stellen, sagte FSM-Chef Florian Notter vor über 70 Anwesenden im Hofbrauhauskeller.

Kompletter Artikel zu lesen auf merkur-online.de

1 2 3 4 5 6 18