Fraport läuft der FMG davon

Flughafenbetreiber Fraport steigert Gewinn und erhöht Dividende. Fraport hat 2010 den Gewinn kräftig steigern können, von 150 Millionen Euro in 2009 auf 190 Millionen letztes Jahr. Zusätzlich kamen einmalig Rückstellungen frei welches den Gewinn auf 270 Millionen steigen ließ.

Sowohl Fracht als auch Passagieren sind gestiegen.

Der Flughafen München verliert also immer mehr am Boden denn die Zahlen der FMG laufen nicht synchron mit den Zahlen von Fraport. Wäre auch mal schön denn dann kann die FMG endlich anfangen die von den BürgerInnen geliehenes Geld (2,2 Milliarden) zurückzuzahlen. Auch wenn die FMG pro Jahr 150 Millionen verdienen würde, wäre das Darlehen erst in 22 Jahre vollständig zurückgezahlt worden (bei 100 Millionen pro Jahr!). Auf Abzahlung und profitabel werden sollte der Fokus erst mal liegen – dies ist der ROB und FMG den BürgerInnen schuldig bei dem jetzt schon riesigen Schuldenberg.

Hinzu kommt, dass eine genaue Überprüfung der Tragfähigkeit des FMG-Konzepts zwingend erforderlich ist. Es kann doch nicht sein das hier eine riesige Infrastruktur aufgebaut wird und 400KM weiter die Geschäfte florieren.

Besinnung auf das Wesentliche wäre hier angebracht – München ist ein bleibt ein Lokalflughafen. Warum ist das so unakzeptabel für FMG und ROB?

Besser klein und profitabel
als ein weiteres Debakel!

Quelle: Handelsblatt

Lufthansa schließt Drehkreuze Frankfurt und München

Ein sehr lustiger Spaßartikel im spiegel.de möchte ich euch nicht vorenthalten. Es geht um die Umstrukturierung der Lufthansa, wobei natürlich auch die Drehkreuze Frankfurt und München geslossen werden – die LH weicht auf Militärflughäfen aus.

Tolle Nachricht, damit ist wohl auch die 3. Bahn erledigt. Aus dem Flughafen könnte man dann eine Partyzone machen oder ein Zoo.

Link

Podiumsdiskussion Pfaffenhofen am 18.11.2009

Am 18.11 fand eine Podiumsdiskussion der BI-Pfaffenhofen zum Thema 3. Startbahn statt. Den Bericht ist in der Donaukurier zu lesen (link).

Ich darf hierzu eine Email von Herbert Patig, sprecher der BI-Pfaffenhofen zitieren:

Ferner kann ich Ihnen von einem aus meiner Sicht recht positiven Verlauf der Podiumsdiskussin am 18.11.09 berichten. Es waren ca. 80 Interessenten anwesend. Das Hauptergebnis ist für mich, dass unser Bürgermeister, Herr Herker, nach der Veranstaltung mir gegenüber erklärte, dass er nun eher gegen die 3. Startbahn eingestellt ist, da die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Stadt wohl eher gering seien. Außerdem wird es zu Lärmmessungen kommen, da wohl sehr viele Flugzeuge ausgerechnet über das Schulzentrum fliegen. Die Ergebnisse werdeen vermutlich zwar unter den Grenzwerten liegen, aber es zeigt doch, dass die Lärmbelästigung über Pfaffenhofen und Umgebung nicht mehr geleugnet wird.

Ferner können Sie eine Reportage im INTV unter www.intv.de im Internet abrufen (unter „Nachrichten des Tages“; „aktuelle teleschau-beiträge; falls dort nicht mehr dann unter „Nachrichten“; „teleschau Archiv). Weiter möchte ich noch auf den Bericht von Report Mainz unter www.swr.de/report (auf der rechten Leiste nach unten zu „Beiträge extra lang“/erfolgreiche Lobbyarbeit (XL Version); Dauer 11:25 Min.) hinweisen, in dem auch über den Besuch von Aufgemuckt beim Ministerpräsidenten berichtet wird.

Disussion um Nachtflugregelung

Der Münchner Merkur veröffentlicht heute ein Artikel über die geplante Änderungen des Nachtflugverbots in Gesamtdeutschland.

Nach Wille der CDU/FDP soll es zwischen 22 und 6 Uhr gar keine Einschränkungen mehr geben. Die FMG hat aber schon zur Kenntnis gegeben, dass es keine Ausweitung der Nachtfüge braucht (Anm.: München hat nur ein sehr geringer Anteil Frachtflüge, anders als Frankfurt/Main).

Aus Münchner Merkur:

Zur Sicherung des Luftverkehrsstandorts Deutschland wollen wir (…) international wettbewerbsfähige Betriebszeiten ermöglichen“, steht in einem fünfseitigen Papier, das die Arbeitsgruppe Wirtschaft im Rahmen der Berliner Koalitionsvereinbarungen erarbeitet hat (wir berichteten). Zwar hatte der CSU-

Bundestagsabgeordnete Andreas Scheuer mit dem Verweis auf einen weiteren Passus in dem Papier, wonach die Bedürfnisse der Flughafenanwohner berücksichtigt würden, Entwarnung für den Airport im Erdinger Moos signalisiert….  -> Weiterlesen…

Lufthansa streicht im Winter 1000 Flüge

Eine aufmunterende Nachricht im Spiegel.de.

Europas Airlines leiden weiter unter Passagierschwund. Die Lufthansa wird daher die Zahl ihrer Flüge im kommenden Winterflugplan verringern. Betroffen sind vor allem Inlands- und Europaverbindungen.

Link zum Artikel.

Mit 4. Bahn in Frankfurt sowie die momentane wirtschaftliche Entwicklungen sind ausreichende Kapazitäten vorhanden. Eine 3. Bahn wird in München nicht benötigt.

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