Fluglärm – fünf Wahrheiten

Eindrücklich und im besten Sinne des Wortes “plakativ” setzt der Film moderne medizinische Erkenntnisse ins Bild. Er macht deutlich, dass dauerhafter Fluglärm schwerwiegende Krankheiten verursacht. Beraten hat die Macher Prof. Dr. med. Thomas Münzel, profilierter Fluglärmkritiker und Klinikchef in Mainz.

Die Plakate und der Film sind eine Aktion der (vom Fluglärm des Frankfurter Flughafens betroffenen) onlineAgentur.de aus Klein-Winternheim bei Mainz in Zusammenarbeit mit der “Gesundheitsregion Rheinhessen” und der “Stiftung Mainzer Herz”.

Bürgerbegehren gegen die 3. Startbahn hat Zulassungsquorum erreicht

Das Kreisverwaltungsreferat München hat den drei Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens zur Verhinderung der 3. Startbahn Katharina Schulze, Theresa Schopper und Dieter Janecek heute mitgeteilt, dass das notwendige Zulassungsquorum in Höhe von 30.831 Unterschriften mit 31.430 gültigen Unterschriften erreicht wurde.

Dazu erklärt Katharina Schulze (Sprecherin des Bündnisses München gegen die 3. Startbahn):
„Das Bürgerbegehren gegen die 3. Startbahn ist erfolgreich! 31.430 gültige Unterschriften hat das KVR geprüft, damit haben wir das nötige Quorum erreicht. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die in der Kürze der Zeit die Unterschriften gesammelt haben und an alle Münchnerinnen und Münchner, die uns mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben.
Jetzt kommt es zu einem Bürgerentscheid, bei dem die Münchner Bevölkerung über die 3. Startbahn abstimmen kann. Wir als Bündnis freuen uns über die große Unterstützung in den letzten Monaten und gehen mit Schwung in die Kampagne zum Bürgerentscheid. Denn eins ist klar: Die Weltstadt mit Herz braucht keine 3. Startbahn!“

Quelle: www.keinestartbahn.de

FMG verzichtet auf den Sofortvollzug

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat jetzt auch offiziell bestätigt, mit dem Bau der dritten Startbahn zu warten.

Laut FMG-Sprecher Edgar Engert sei der entsprechende Brief an den Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) fristgerecht rausgegangen.

Der VGH hatte dem Airportbetreiber einen vorläufigen Bauverzicht empfohlen, um damit gleichzeitig zwei von Startbahngegnern in die Wege geleitete Eilverfahren auszusetzen. Das sei übliche Praxis des Senats bei solchen technischen Großverfahren.

Dies befürworteten auch Wirtschaftsminister Martin Zeil und der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Markus Söder. Flughafenchef Michael Kerkloh hatte dies gegenüber der Heimatzeitung bereits als „geschmeidige Lösung“ bezeichnet. Offiziell klingt das so: „Die FMG schließt sich als beigeladene Partei der Haltung des Freistaates Bayern im Hinblick auf die vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof angefragte Verfahrensvereinfachung im Rechtsstreit um den geplanten Flughafenausbau an.“ Nach Kerklohs Einschätzung werde dieses Vorgehen nicht zu wesentlichen Verzögerungen im Verfahren um die dritte Bahn führen.

„Das ist natürlich ein Schmarrn“, konterte Aufgemuckt-Sprecherin Helga Stieglmeier. „Es ist doch ganz logisch, dass es nun zu Verzögerungen kommt, wenn die FMG nicht – wie von ihr gewünscht – schon heuer mit den Baggern anrollen kann.“ Wie berichtet, geht Kerkloh davon aus, dass die Piste 2015/16 in Betrieb geht.

Quelle: Münchner Merkur

Sleepless in Wixhausen – 20.000 Protestierenden in Frankfurt

Bis zu 20.000 Menschen haben am Samstag am Frankfurter Flughafen gegen die neue Landebahn Nordwest protestiert. Es ist bunt und kalt, laut und brav.

Es sind viele. Sehr viele. “Die Polizei sagt, wir können aus Sicherheitsgründen nicht durch den Terminal laufen”, sagt ein Sprecher zu Beginn der Kundgebung im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. “Wir halten das jetzt mal für glaubwürdig.” Der Veranstalter, das Bündnis der Bürgerinitiativen, wird später von 20.000 Teilnehmern sprechen und dürfte damit deutlich näher an der tatsächlichen Zahl liegen als die Polizei, die 6.000 Teilnehmer gezählt haben will.

In zwei Punkten sind sich beide Seiten immerhin einig: Diese Demonstration – es ist die zehnte seit Beginn der “Montagsdemos”, die Mitte November, wenige Wochen nach der Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest einsetzten – ist bisher die mit Abstand größte. Und von “Zwischenfällen” gibt es nichts zu berichten.

Weiterlesen auf taz.de

HINWEIS: In März wird es bundesweite, koordinierte Demos gegen Fluglärm in Frankfurt, Leipzig, Köln und München geben. Termin wird bekanntgegeben!

Bürgerbegehren und Ratsbegehren – beide finden statt

Alle Unterschriften sind gesammelt

Über 30.000 Unterschriften wurden gesammelt, damit kann das Bürgerbegehren in München stattfinden. Es sollen insgesamt 34.000 gesammelt werden, denn aus Erfahrung sind rd. 10% der Unterschriften ungültig.

Artikel auf sueddeutsche.de

Stadtrat billigt Ratsbegehren

Die Münchner werden im Sommer über den Bau der umstrittenen dritte Startbahn am Flughafen abstimmen. CSU und SPD haben ein Ratsbegehren durchgesetzt.

Was ist ein Ratsbegehren?

Artikel auf sueddeutsche.de

Als Termin wurde der 17. Juni ausgemacht. An dem Tag findet die Abstimmung für das Bürger- und Ratsbegehren statt.

Bürgerbegehren in München auf der Zielgerade

Mit über 30.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren in München ist das Bündnis auf der Zielgeraden!

Um jetzt zügig die fehlenden Unterschriften zu sammeln, möchte das Bündnis am Samstag, den 4.2. in der Zeit von 10-13 Uhr nochmal einen Aktionstag einlegen.

Wenn von Euch jemand Zeit und Lust hat, das Münchner Bündnis zu unterstützen, bitte melden Euch bei mir (dicks@bi-attenkirchen.de oder 08168/907879) möglichst schnell mit Ort und Ansprechpartner/in, damit Katharina Schulze alle Stände in München anmeldet. Das muss auch gar nichts Großartiges sein, Klemmbrett mit Unterschriftenliste und Umhängeplakat sind auch ausreichend!

SPD Veranstaltung – FMG “gefühllos und arrogant”

Am 19. Januar fand in München eine Podiumsdiskussion der SPD zum Thema 3. Startbahn statt. Teilnehmer waren Rudolf Strehle (FMG), Ralf Krüger (FMG Betriebsrat – Ver.di), Peter Warlimont (SPD Freising) und Dr. Christine Margraf (Bund Naturschutz). Moderation: Florian von Brunn (SPD München-Süd).

Ich war vor Ort und es war eine interessante Veranstaltung. Für und wider wurde diskutiert und jeder der Teilnehmer bezog Position. Sehr bedenklich war das Verhalten der ca. 50 anwesenden FMG-Mitarbeiter.

Ich wünsche mir jedenfalls Achtung und Respekt bei diesem Thema, und zwar von allen Seiten. Denn ein Verhalten wie unten gezeigt ist der Diskussion nicht dienlich und wirft ein schlechtes Licht auf die FMG.

Quelle: Freisinger Tagblatt, 21.1.2012

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