Knappes Nein gegen Startbahnpetition

Landkreis – „Es gibt ein Umdenken: So reagierte MdL Benno Zierer (FW) auf die Abstimmung des Landtags über die Petition gegen den Bau der dritten Startbahn.

Die Petition wurde zwar abgelehnt, aber doch mit einem relativ knappen Abstimmungsergebnis: 88:71 Abgeordnete (eine Enthaltung) stimmten gegen die Berücksichtigung der 82 000 Unterschriften gegen den Ausbau des Flughafens.

„In der CSU-Fraktion ist die Phalanx der Startbahn-Unterstützer aufgebrochen worden“, sagte Attachings BI-Chef Franz Spitzenberger. Immerhin hätten vier Unions-Mandatare (der Freisinger Florian Herrmann, Ulrike Scharf aus Erding sowie Bernhard Seidenaht und Anton Kreitmair aus Dachau) für die Petition gestimmt: „Das ist ein Signal für die Zukunft.“ Denn nach wie vor gelte: „Der Bedarf für eine dritte Bahn ist nicht da. Die Intraplan-Prognose ist so was von daneben. Darauf muss immer wieder hingewiesen werden.“

Ins selbe Horn stößt Petitionsführer Hartmut Binner aus Freising: „Wir werden auch künftig alles dafür tun, um das Thema präsent zu halten“, kommentierte er: „Auch wenn es noch nicht geklappt hat. Irgendwann werden wir es schaffen, die komplette Betonwand der CSU-Abgeordneten zu knacken“, meinte er. Deswegen sei es als „Achtungserfolg“ anzusehen, dass vier der Unions-Mandatsträger für die Petition gestimmt haben. Binner: „Wir werden nicht locker lassen und die Abgeordneten weiterhin bearbeiten.“

Quelle: Merkur-Online.de

Studie: Kinder-Entwicklung leidet unter Fluglärm

Welche Auswirkungen hat Fluglärm auf die Entwicklung von Schülern? Um diese Frage zu beantworten, haben Wissenschaftler 1.243 Kinder an 29 Grundschulen im Rhein-Main-Gebiet beobachtet, Schallpegel für 900.000 Gebäudeadressen berechnet, Eltern und Lehrer Fragebögen ausfüllen lassen. NORAH ist die nach Angaben der Forscher umfangreichste Lärmstudie, die es mit Kindern weltweit je gegeben hat.

Die Ergebnisse stimmen nachdenklich. Weitere Infos: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=71831&key=standard_document_53463531

 

Startbahnurteil – es ist so gekommen wie erwartet

Leider so zu erwarten, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit und Dramatik: http://www.merkur-online.de/lokales/freising/freising/flughafen-muenchen-startbahn-urteil-gefallen-3373975.html

Zum Thema Bedarf sind die Zahlen ziemlich klar. Flugbewegungen im Vergleich (lt. wikipedia)

Heathrow mit 2 Startbahnen:
476.000 Flugbewegungen pro Jahr

München mit 2 Startbahnen:
389.000 Flugbewegungen pro Jahr (2013). Prognose 2014: ~378.000

Der geplante Ausbau basiert also nicht auf Notwendigkeiten sondern auf grössenwahnsinnigen Wachstumsvisionen.

Ich darf an der Info-Veranstaltung zum Urteil heute Abend erinnern. Wer mitfahren möchte, habe 4 Plätze ab Thalham anzubieten. Bitte telefonisch bei mir melden.

Info-Veranstaltung zum Urteil

Wann: 20:00 Uhr

Wo: Freisinger Gaststätte „Grüner Hof“, Erdinger Str. 42, Freising

Hinweis: Infoveranstaltung am 19.2 wegen Urteilsverkündung VGH

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 19. Februar 2014.

Wann: 20:00 Uhr

Wo: Freisinger Gaststätte „Grüner Hof“, Erdinger Str. 42, Freising

Landtagsabgeordneter Dr. Christian Magerl (Grüne/Bündnis 90) informiert über das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zu den Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für die 3. Start- und Landebahn am Flughafen München.

Der VGH hat sein Urteil für den 19. Februar, 10 Uhr, angekündigt. Christian Magerl informiert am Abend über die Konsequenzen, den aktuellen Stand der Entwicklung am Flughafen und der Planungen sowie das weitere Vorgehen. Bei einem positiven Urteil wird dem Anlass entsprechend gefeiert.

Pressekonferenz „Studie CE Delft“

Am 2.4 fand eine Preseskonferenz im Bayerischen Landtag statt. Die Studie der CE Delft wurde vorgestellt. Anwesend waren viele Pressevertreter (SZ (Völklein), MM, AZ, BR, AA, DPA, SAT 1, TV München und einige freie Journalisten).

Die Studie gibt es als PDF zum Download hier: http://www.christian-magerl.de/dateien/CEDelftOEkonomischeAnalyseErweiterungMUC.pdf

Ebenfalls gab es heute die passende PM dazu -> Zahlen PK 030413.

Wenn man die Bewegungszahlen anschaut (und die in der Pressemeldung für 2013 genannte sind m.E. sogar noch optimistisch) und die Aussagen der DFS (Deutsche Flugsicherung) berücksichtigt, frage ich mich wie die FMG ernsthaft die geplante Bewegungszahlen für 2025 vertreten kann.

Für den Sommerflugplan 2013 sind gerade mal 225.000 Bewegungen angemeldet worden. Diese Zahl liegt auf dem Niveau von 2002/2003 (!) und ist der dritte Sommerflugplan in Folge mit einem Rückgang der Bewegungen.

19.03.2013, 19.00 Uhr – CSU Zolling: Politische Josefifeier

Auch in diesem jahr lädt die CSU Zolling am Josefitag wieder zur traditionellen Josefifeier ein. Neben dem geselligen Zusammensein erwarten wir als Gastredner den Bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgt die „Ampertaler Blechmusi“

Veranstaltungsort:

Gasthaus Hörhammer – Alter Wirt
Freisinger Straße 4
85406 Zolling

Diese Josefifeier geht nicht ohne uns!
Am Dienstag den 19.03. werden wir ebenfalls ab 18:30 Uhr in Zolling aufschlagen und eine angemeldete Demo abhalten. Gegen die Dritte und fehlendes Demokratieverständnis bei der CSU.

Wir hoffen, auf zahlreiches Erscheinen!!

Also Ihr seht: Jetzt geht es wieder richtig los! Wir zeigen, der Widerstand ist ungebrochen. Das zeigen wir natürlich um so deutlicher, je mehr wir sind….

Auch in diesem jahr lädt die CSU Zolling am Josefitag wieder zur traditionellen Josefifeier ein.
Neben dem geselligen Zusammensein erwarten wir als Gastredner den Bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgt die „Ampertaler Blechmusi“

Veranstaltungsort:

Gasthaus Hörhammer – Alter Wirt
Freisinger Straße 4
85406 Zolling

Diese Josefifeier geht nicht ohne uns!
Am Dienstag den 19.03. werden wir ebenfalls ab 18:30 Uhr in dieser Ortschaft aufschlagen und eine angemeldete Demo abhalten.

Gegen die Dritte und fehlendes Demokratieverständnis bei der CSU.

Wir hoffen, auf zahlreiches Erscheinen!!

Ideal wäre es natürlich, wenn jede BI mindesten zwei Teilnehmer entsendet.

Also Ihr seht: Jetzt geht es wieder richtig los! Wir zeigen, der Widerstand ist ungebrochen. Das zeigen wir natürlich um so deutlicher, je mehr wir sind….

BER: Erfolgreiches Volksbegehren zu Nachflugverbot

Berlin – Das Volksbegehren für ein umfassendes Nachtflugverbot am künftigen Berliner Hauptstadtflughafen hat die erforderliche Stimmenzahl erreicht. Innerhalb von sechs Monaten seien 106.332 gültige Unterschriften gesammelt worden, sagte Landeswahlleiter Bruno Küpper. Damit ist erstmals ein Volksbegehren in Brandenburg erfolgreich verlaufen. Bei 80.000 gültigen Unterschriften muss sich der Landtag mit dem Anliegen befassen.

Somit hat erstmals ein Volksbegehren in Brandenburg die nötige Unterstützung erhalten, so dass sich der Potsdamer Landtag erneut mit der Thematik befassen muss. Im Falle einer Ablehnung durch den Landtag wäre ein Volksentscheid denkbar. In Berlin war ein ähnliches Volksbegehren im September an der zu geringen Zahl an Unterschriften gescheitert.

Das Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg fordert ein striktes Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr. Nach jetzigem Stand soll ein Verbot zwischen Mitternacht und 5 Uhr gelten. Bereits im Vorfeld hatte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Matthias Schubert, für den Fall eines Erfolgs gesagt: „Ministerpräsident Matthias Platzeck kommt dann nicht mehr an uns vorbei. Wenn er es dennoch macht, verliert er ein Stück weit seine politische Legitimation.“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Sören Kosanke sagte, die Landespolitik müsse die Forderung der Bürgerinitiativen ernst nehmen und ein sinnvolles Angebot unterbreiten. „Entweder es gibt einen tragfähigen Kompromiss oder einen Volksentscheid“, sagte Kosanke. Dass die Bürgerinitiativen mobil machen können, hätten sie eindrucksvoll bewiesen.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Goetz ergänzte, es dürfe nicht ignoriert werden, was passiert sei. Mit dem Volksbegehren sei Geschichte für Brandenburg geschrieben worden. Es sei aber lediglich ein Etappensieg.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der Berliner Flughafen um eine Viertelmilliarde teuer werden könnte.

 

Quelle: spiegel.de

Keller Steff und Band – Benefizkonzert am 13.10 in Haag

Keller Steff und Band kämpfen gegen die 3. Startbahn.

Den Samstag, 13. Oktober sollten sich alle Fans vormerken, denn an diesem Tag findet in der Haager Mehrzweckhalle (Haag im Landkreis Freising) wieder ein musikalisches Großereignis statt: Ein Konzert mit Keller Steff und Band.
Die sympatische Chiemgauer Band ist innerhalb kurzer Zeit zu einem der hellsten Sterne am bayrischen Musikhimmel aufgestiegen.

Richtig bekannt wurden die vier Musiker mit dem Hit „Kaibeziang“. Interessant ist, dass Keller Steff mit seiner Musik alle Altersgruppen anspricht: Die Jungen finden seinen direkten Stil, den man in keiner musikalischen Schublade einordnen kann (Rock’Roll, Blues, Folk …?), einfach cool, die Älteren fühlen sich in seinen Texten an die pubertären Abenteuer ihrer eigenen Jugend erinnert und freuen sich, dass es endlich wieder richtig gute Musik auf bayerisch gibt.

Keller Steff ist auch ein politisch bewusster Musiker. Der Schutz seiner bayerischen Heimat und der Kampf gegen die 3. Startbahn ist auch für ihn und seine Bandmitglieder ein wichtiges Anliegen, was sich bereits bei seinem Auftritt in Attaching im November letzten Jahres zeigte. Auch der Reinerlös des Konzertes in Haag wird für den Kampf gegen die 3. Startbahn verwendet. Auch wenn durch den Volksentscheid in München ein wichtiger Sieg errungen wurde, der juristische Teil des Abwehrkampfes ist noch nicht entschieden und der Geldbedarf dafür ist immens hoch.

Weitere Infos auf der Facebookseite von Keller Steff und Band.

Karten für den 13. Oktober gibt es in der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Haag (Tel. 08167 – 424), beim Ticketservice des Anzeigen Forums Freising (Tel. 08161 – 97070) sowie bei Zeitschriften Bengl in Moosburg (Tel. 08761 – 62542).

Konzertbeginn ist 20:00

Veranstalter sind die Unabhängigen Bürger Haag unter Mithilfe der Haager Bürgerinitiative gegen die 3. Startbahn (HBI).

Landesentwicklungsplan Bayern: 3. Startbahn als Ziel anvisiert – bitte Einwendung schicken!

In der Fortschreibung des bayerischen Landesentwicklungsplans soll der Bau einer dritten Start- und Landebahn als Ziel verankert werden!

Sowohl die Kommunen als auch alle Bürger können zu dieser Fortschreibung Stellungnahmen abgeben. Wir rufen alle Startbahngegner auf, Stellungnahmen an das Bayerische Wirtschaftsministerium zu schreiben.

Zur Erleichterung gibt es eine Musterstellungnahme erstellt, die selbst noch ergänzt werden kann. WICHTIG: Die Einwendung muss bis zum 21.09.2012 beim Wirtschaftsministarium sein.

Der Bund Naturschutz hat eine Pressemitteilung erstellt, und veröffentlicht seine Stellungnahme an das Ministerium auf seiner Homepage.

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